Sojabohnen erklärt: Eine Einführung in das Trading mit Sojabohnen
Änderungsdatum: 14.07.2024
Sojabohnen – oftmals als „König der Bohnen“ bezeichnet – erfüllen nicht nur ihre Funktion als weltweit größte Quelle für Eiweiß und Pflanzenöl. Sie dient auch als wichtiger Rohstoff für die Herstellung verschiedener Industrie- und Konsumgüter. Die Ernte von Ölsaaten machte im Jahr 2023 den größten Anteil am weltweiten Agrarhandel aus und übertraf damit andere wichtige Rohstoffe wie Mais und Weizen. Es ist daher wichtig, ein umfassendes Verständnis der Finanzmärkte für Sojabohnen zu erlangen, einschließlich ihrer Angebots- und Nachfragefaktoren sowie der verschiedenen verfügbaren Handelsinstrumente.

Die wichtigsten Punkte:
- Sojabohnen gehören zur Familie der Hülsenfrüchte und bestehen zu etwa 40 % aus Eiweiß und zu 20 % aus Öl.
- Sojabohnen werden vorwiegend für Tierfutter, Speiseöl, Biokraftstoffe und verschiedene Industrie- und Verbraucherprodukte verwendet.
- Zu den wichtigsten Sorten von Sojabohnen gehören gelbe und grüne Sojabohnen sowie schwarze Sojabohnen.
- Sojabohnen können über verschiedene Finanzinstrumente, darunter Futures-Kontrakte, Optionskontrakte und Differenzkontrakte (CFDs), gehandelt werden.
Was sind Sojabohnen?
Die aus Ostasien stammende Sojabohne gehört zur Familie der Hülsenfrüchte und ist eine einjährige Pflanze, die aufgrund ihrer nährstoffreichen Ölsamen angebaut wird. Die Samen der Sojabohne sind im Gegensatz zu den Körnern in Hülsen enthalten und haben eine nahezu kugelartige Form. Sie bieten eine konzentrierte Quelle von Eiweiß (ca. 40 %) und Öl (ca. 20 %).
Hauptanwendungsbereiche von Sojabohnen
Obwohl Sojabohnen als Eiweißquelle bekannt sind, reichen ihre Anwendungen weit über Lebensmittel wie Shoyu, Miso und Sojamilch hinaus. Nachfolgend einige wichtige Anwendungsbereiche für Sojabohnen:
- Tierfutter: Knapp 75 % der Sojabohnen werden hauptsächlich als Eiweißquelle für Viehfutter in der Fleisch- und Milchindustrie verbraucht. Speiseöl:
- Speiseöl: Rund 18 % der Sojabohnen werden zu Öl verarbeitet, welches in großem Umfang als Speiseöl und als Zutat in verschiedenen Gerichten Verwendung findet.
- Biokraftstoffe: Aufgrund der zunehmenden Nachfrage nach erneuerbaren Energiequellen verzeichnet die Nutzung von Biokraftstoffen ein deutliches Wachstum. Etwa 2 % der geernteten Sojabohnen werden für die Produktion von Biokraftstoffen verwendet.
- Industrie- und Konsumgüter: Sojabohnen eignen sich auch als ungiftiger Rohstoff für auf Erdöl basierende Konsumgüter. Sie werden bei der Herstellung von Buntstiften, Kerzen, Verbundwerkstoffen, Tinten und Schmiermitteln eingesetzt.
Welche Arten von Sojabohnen gibt es?
Es gibt verschiedene Arten von Sojabohnen, jede mit einzigartigen Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten. Hierzu zählen:
- Gelbe Sojabohnen: Diese Art von Sojabohnen wird am häufigsten angebaut. Sie werden zur Herstellung einer Vielzahl von verarbeiteten Sojaprodukten verwendet, u. a. für Sojamehl zum Backen.
- Grüne Sojabohnen: Die noch unreifen Sojabohnen, auch Edamame genannt, erfreuen sich großer Beliebtheit. Man findet sie in Salaten, Pfannengerichten oder Suppen und sie werden oft gedünstet als Appetitanreger verzehrt.
- Schwarze Sojabohnen: In einigen asiatischen Kulturen werden schwarze Sojabohnen zur Herstellung von gedünsteten Sojabohnen verwendet. Beim traditionellen japanischen Neujahrsfestmahl dürfen diese Bohnen auf keinen Fall fehlen.
Wo werden Sojabohnen hauptsächlich angebaut?
Sojabohnen gedeihen in den unterschiedlichsten Klimazonen, von den kühlen und gemäßigten Regionen Nordamerikas bis zu den warmen und feuchten Tropen Asiens und Südamerikas.
Im Jahr 2021 wurden in den USA, in Zentralbrasilien und im südöstlichen Teil Südamerikas insgesamt über 80 % der weltweiten Sojabohnenproduktion erzeugt. Im Jahr 2019 hat Brasilien die Vereinigten Staaten hinsichtlich der Sojabohnenproduktion mit einem Volumen von 128,5 Millionen Tonnen überholt und führt auch im Jahr 2024 mit einem Produktionsvolumen von 156 Millionen Tonnen die Tabelle weiterhin an.
In der folgenden Tabelle sind die Daten zur Sojaproduktion für die Zeiträume 2021/22, 2022/23 und 2023/24 in Millionen Tonnen aufgeführt.
Rang | Land | Produktion (2022/23) |
Produktion (2023/24) |
Produktion (2023/24) |
---|---|---|---|---|
1 |
Brasilien |
129,5 |
162 |
156 |
2 |
Vereinigte Staaten |
121,53 |
116,22 |
113,34 |
3 |
Argentinien |
43,9 |
25 |
50 |
4 |
China |
16,4 |
20,28 |
20,84 |
5 |
Indien |
11,9 |
12,41 |
11 |
6 |
Paraguay |
4,2 |
10,05 |
10,3 |
7 |
Kanada |
6,27 |
6,54 |
6,98 |
8 |
Sonstige |
24,41 |
25,54 |
29,74 |
Wo werden Sojabohnen hauptsächlich konsumiert?
Der Export von Sojabohnen macht den größten Anteil am weltweiten Agrarhandel aus. Im Jahr 2023 hatten Sojabohnen einen Marktwert von insgesamt etwa 28 Milliarden US-Dollar. In der folgenden Tabelle finden Sie die 10 wichtigsten Exportmärkte für Sojabohnen gemessen am Gesamtwert der Exporte im Jahr 2023.
Rang | Markt | Gesamtwert (USD) |
---|---|---|
1 |
China |
15,16 Milliarden |
2 |
Europäische Union |
3,61 Milliarden |
3 |
Mexiko |
2,78 Milliarden |
4 |
Japan |
1,36 Milliarden |
5 |
Indonesien |
1,24 Milliarden |
6 |
Taiwan |
609 Millionen |
7 |
Ägypten |
476 Millionen |
8 |
Vietnam |
377 Millionen |
9 |
Bangladesch |
323 Millionen |
10 |
Südkorea |
320 Millionen |
Welche Faktoren beeinflussen den Preis von Sojabohnen?
Die Preise für Sojabohnen werden, wie bei den meisten landwirtschaftlichen Rohstoffen, in erster Linie von Angebot und Nachfrage bestimmt. Viele der weiter gefassten wirtschaftlichen und handelspolitischen Faktoren, die sich auf die Agrarmärkte insgesamt auswirken, können jedoch auch einen erheblichen Einfluss auf die Sojapreise ausüben. Zu diesen Faktoren gehören die folgenden:
- Erzeugerregionen: Die Preise für Sojabohnen unterliegen in hohem Maße den wirtschaftlichen, politischen und ökologischen Faktoren wichtiger Erzeugerländer wie Brasilien und den Vereinigten Staaten. Eine positive wirtschaftliche, politische und ökologische Situation kann also die Produktion von Sojabohnen begünstigen und somit die Preise senken. Gleiches gilt für das umgekehrte Szenario.
- Der US-Dollar: Die Stärke oder Schwäche des US-Dollars spielt bei der Preisbildung für Sojabohnen eine wichtige Rolle. Da der globale Rohstoffhandel hauptsächlich in US-Dollar abgewickelt wird, führt ein stärkerer Dollar zu geringeren Preisen für die Sojaproduzenten in der jeweiligen Landeswährung. Ein schwächerer Dollar hingegen führt zu höheren Erträgen für diese Erzeuger.
- Nachfrage aus Schwellenländern: Chinas Verlangen nach Sojabohnen trägt maßgeblich zur weltweiten Nachfrage bei, da das Land stets auf Importe zur Ergänzung seiner heimischen Produktion angewiesen ist. Neben China haben auch Schwellenländer wie Indien und Afrika einen zunehmenden Bedarf an Sojabohnen als direkte Eiweißquelle für den menschlichen Verzehr und als Futter für die Viehzucht.
- Subventionen für den Anbau: Durch die steigende Nachfrage nach Biokraftstoffen wie Ethanol schaffen die USA Anreize für den Anbau von Mais zur Förderung der Ethanolproduktion. Diese Subventionen beeinflussen die Entscheidung der Landwirte, zu Beginn der Anbausaison entweder Mais oder Sojabohnen anzubauen. Eine Kürzung bzw. Abschaffung der Subventionen für den Maisanbau könnte zu einer größeren Anbaufläche für Sojabohnen, einem Überangebot und niedrigeren Preisen führen.
- Handelsstreitigkeiten: Der Handelskonflikt zwischen den USA und China im Jahr 2019 ist ein Beispiel für die Anfälligkeit der Sojabohnenpreise bei geopolitischen Spannungen. Eskalierende Gespräche über Zölle zwischen den USA und China führten zu einem Rückgang des Sojahandels zwischen diesen beiden Ländern. Diese Entwicklung verdeutlicht, wie sich geopolitische Faktoren auf den Sojabohnenmarkt auswirken und zu Unsicherheit und Preisschwankungen beitragen können.
- Andere Marktkräfte: Weitere Angebots- und Nachfragefaktoren, die sich auf die Preisschwankungen bei Sojabohnen niederschlagen, sind der steigende Verbrauch von Sojamehl aufgrund des Bewusstseins für dessen ernährungsphysiologischen Nutzen, die Nachfrage nach Biokraftstoff sowie die Wettbewerbsposition von Sojaöl auf dem Markt für Speiseöl.
Wie handelt man mit Sojabohnen?
Verschiedene Finanzinstrumente bieten Tradern und Anlegern Gelegenheit, auf die Volatilität der Sojabohnenpreise zu spekulieren. Die Wahl des Instruments hängt allerdings vom jeweiligen Unternehmen bzw. der jeweiligen Privatperson ab. Daher können Sie das Trading mit einem der folgenden Instrumente in Erwägung ziehen:
- Futures-Kontrakt auf Sojabohnen
- Optionskontrakt auf Sojabohnen
- CFDs auf Sojabohnen
- Auf Sojabohnen bezogene Aktien
- Sojabohnen-ETFs
Trading von Futures-Kontrakten auf Sojabohnen
Sojabohnen-Futures werden meist zu Absicherungs- oder Investitionszwecken von Unternehmen und Anlegern gehandelt, die in Sojabohnen-Rohstoffe investieren. Sie werden in Form von Verträgen gehandelt, die den Kauf oder Verkauf von Scheffeln Sojabohnen zu einem bestimmten Zeitpunkt und zu einem vorher festgelegten Preis vorsehen. Sobald der bestimmte Termin erreicht ist und die vereinbarte Transaktion abgewickelt werden muss, entscheiden sich Trader entweder für einen Barausgleich oder für die physische Lieferung der Ware bzw. für die Verlängerung ihrer Positionen auf den folgenden Handelsmonat.
Trading mit Sojabohnen-Optionen auf Futures
Trader können auch mit Optionen auf den Preis von Sojabohnen-Futures handeln. Der Inhaber eines Sojabohnen-Optionskontrakts ist berechtigt, bis zum Verfallstag der Option jederzeit Scheffel Sojabohnen zu einem bestimmten Preis zu kaufen (oder zu verkaufen).
Mit einer Call-Option können Sie Sojabohnen zum Ausübungspreis jederzeit vor dem Ablauftermin der Option kaufen. Damit sich eine Call-Option auszahlt, muss der Preis der Sojabohnen über den festgelegten Ausübungspreis und die Prämienkosten gestiegen sein.
Mit einer Put-Option wiederum können Sie jederzeit vor dem Ablauftermin Sojabohnen zum Ausübungspreis verkaufen. Eine Put-Option ist erst dann rentabel, wenn der Preis der Sojabohnen unter den gewählten Ausübungspreis und die Prämienkosten fällt.
Trading mit Sojabohnen-CFDs
Sowohl Spekulanten als auch Einzelhändler nutzen Sojabohnen-CFDs häufig für kurzfristiges Trading. Mit diesem Finanzinstrument können Sie auf die Preisentwicklung von Sojabohnen-Futures-Kontrakten spekulieren, ohne zur physischen Lieferung des Vermögenswerts verpflichtet zu sein. Beim Trading mit Differenzkontrakten auf Sojabohnen-Futures werden Ihre Positionen stets durch Barausgleich abgewickelt. Der sich daraus ergebende Gewinn oder Verlust wird durch die Differenz zwischen dem Kurs, zu dem Sie die Position eingehen, und dem Kurs, zu dem Sie die Position schließen, bestimmt.
Trading mit auf Sojabohnen bezogenen Aktien
Trading mit auf Sojabohnen bezogenen Aktien
Es gibt börsennotierte Agrarunternehmen, die sich direkt und indirekt mit dem Verbrauch und der Erzeugung von Sojabohnen befassen. Folglich können die Aktienkurse dieser Unternehmen von den Schwankungen der Sojabohnenpreise beeinflusst werden. Trader können sich demnach auch an den Schwankungen der Sojapreise beteiligen, indem sie mit Aktien-CFDs* von börsennotierten Agrarunternehmen wie Corteva Inc (CTVA), Bayer AG (BAYN.DE) und The Mosaic Company (MOS) handeln.
* Verfügbarkeit unterliegt der Regulierung.
Trading mit börsengehandelten Fonds auf Sojabohnen (ETFs)
Alternativ bieten Sojabohnen-ETFs die Möglichkeit, sich an der Preisentwicklung von Sojabohnen zu beteiligen. Zwar gibt es börsengehandelte Agrarfonds (ETFs) mit unterschiedlichem Engagement in Sojabohnen, aber der Teucrium Soybean Fund (SOYB) ist der einzige ETF, der ausschließlich in den Sojabohnenmarkt investiert.
Die Finanzmärkte für Sojabohnen verstehen
Markt- und Kontraktspezifikation für Sojabohnen-Futures
Um die Preisentwicklung von Sojabohnen richtig interpretieren zu können, ist ein Blick auf die Kontrakt-Spezifikationen der Chicago Mercantile Exchange (CME), einem führenden Finanzmarkt für Rohstoffe, einschließlich Sojabohnen, erforderlich.Die CME verwaltet drei verschiedene Sojamärkte: Sojabohnen, Sojabohnenmehl und Sojabohnenöl. Insbesondere bietet die CME jedoch standardisierte und Mini-Futures-Kontrakte für Sojabohnen an (für Kleinanleger). Diese werden vollelektronisch an der Chicago Board of Trade (CBOT) - einer Tochtergesellschaft der CME Group - gehandelt.
In der folgenden Tabelle finden Sie die Spezifikationen für standardisierte und Mini-Futures-Kontrakte auf Sojabohnen.
- Die Brazilian Mercantile and Futures Exchange (BM&F) in Brasilien
- Die Dalian Commodity Exchange (DCE) in China
- Der Mercado a Término de Buenos Aires (MATba) in Argentinien
- Die National Commodity and Derivatives Exchange (NCDEX) in Indien
- Die Kansai Commodities Exchange (KANEX) und die Tokyo Grain Exchange (TGE) in Japan.
Spezifikation | Standardisierter Sojabohnen-Futures-Kontrakt | Mini-Futures-Kontrakt auf Sojabohnen |
---|---|---|
Tickersymbol |
ZS |
XK |
Kontraktgröße |
5.000 Scheffel (36 metrische Tonnen) |
1.000 Scheffel (27 metrische Tonnen) |
Preis pro Scheffel |
US-Cent pro Scheffel |
US-Cent pro Scheffel |
Tickwert |
12,50 US-Dollar pro Tick |
1,25 US-Dollar pro Tick |
Minimale Tickgröße |
1/4 Cent (0,0025) pro Scheffel = 12,50 US-Dollar |
1/8 Cent (0,00125) pro Scheffel = 1,25 US-Dollar |
Multiplikator |
50 |
10 |
Margin/Halte-Margin |
2,640/2,400 US-Dollar |
528/480 US-Dollar |
Tägliches Limit |
85 Cents pro Scheffel (4.250 US-Dollar pro Kontrakt) |
85 Cents pro Scheffel (850 US-Dollar pro Kontrakt) |
Neben der Chicago Mercantile Exchange (CME) bieten auch andere Börsen das offene und elektronische Trading mit Sojabohnen-Futures an. Hierzu zählen Folgende:
CFD-Markt und Kontrakt-Spezifikation für Sojabohnen
Eine Vielzahl von CFD-Broker gewähren Zugang zu den Kursbewegungen von Sojabohnen-Futures-Kontrakten. Mit diesen Kontrakten können Trader auf den zukünftigen Preis von Sojabohnen spekulieren, ohne den physischen Rohstoff direkt kaufen oder verkaufen zu müssen. Bei Plus500 können Sie Differenzkontrakte (CFDs) auf Sojabohnen-Futures handeln, die auf dem führenden CME-CBOT-Futures-Markt beruhen.Die Spezifikationen für Sojabohnen-CFDs auf der Plus500-Plattform sind in der folgenden Tabelle aufgeführt.
Spezifikation | Plus500 CFD-Derivat auf Sojabohnen |
---|---|
Einheitsbetrag |
25 Scheffel |
Tickersymbol |
Sojabohnen (ZS) |
Kursnotierung |
US-Dollar (0,01 US-Dollar pro 25 Scheffel) |
Tickgröße |
0,0004 US-Dollar pro Scheffel (0,01 US-Dollar /25 Scheffel) |
Anfängliche Margin |
10,00 % |
Halte-Margin |
5,00 % |
Welche Handelszeiten sind für Sojabohnen verfügbar?
Die CBOT (CME Group) bietet verschiedene Handelssitzungen für Sojabohnen-Futures und Optionskontrakte an. Zu beachten ist jedoch, dass sich diese Sitzungszeiten aufgrund der Sommerzeit in Chicago und London im Verlauf des Jahres ändern können, während in Singapur das ganze Jahr über die Standardzeit von Singapur (UTC+8) gilt.
Standort | Handelszeitplan (Ortszeit) |
---|---|
Chicago (Central Time) |
19:00 – 07:45 (nächster Tag) und 08:30 – 13:20 |
London (britische Zeit) |
01:00 – 13:45 Uhr und 14:30 – 19:20 Uhr |
Singapur (Singapur-Zeit) |
09:00 – 21:45 und 22:30 – 03:30 (nächster Tag) |
Handelszeiten für Sojabohnen-CFDs
Privatpersonen können Sojabohnen-CFDs auch außerhalb der Börsenzeiten für Futures-Kontrakte handeln. Über die Plus500-App oder die WebTrader-Plattform können Trader Sojabohnen-CFDs von Montag bis Freitag zwischen 12:00 UTC und 15:45 UTC sowie 16:30 bis 21:20 Uhr einsehen und handeln.
* Beachten Sie, dass die Handelszeiten und die Auswahl der Instrumente von den einzelnen Betreibern abhängen.
Beobachtung und Verfolgung der Preisentwicklung von Sojabohnen
Über unsere Trading-Plattform für CFDs können Sie den Live-Kurs von Sojabohnen verfolgen. Plus500 bietet das CFD-Derivat von CBOT Sojabohnen-Futures mit dem Tickersymbol Sojabohnen (ZS) an. Die Plattform zeigt nicht nur die Kursentwicklung von Sojabohnen (ZS) an, sondern bietet auch wertvolle Tools zur technischen und Fundamentalanalyse.
Verfolgen Sie den Live-Kurs von Sojabohnen-CFDs in diesen 4 Schritten:
- Eröffnen Sie ein Handelskonto bei Plus500
- Melden Sie sich bei der Plus500 Trading-Plattform an.
- Geben Sie in der Suchleiste „Sojabohnen“ ein, um „Sojabohnen-CFDs“ zu finden.
- Wählen Sie „Sojabohnen“ und analysieren Sie die Kursentwicklung im Live-Diagramm.
Wenn Sie sich für das CFD-Trading interessieren, können Sie bei Plus500 mit Sojabohnen-CFDs handeln.
Fazit
Sojabohnen – einheimisches Saatgut ostasiatischen Ursprungs – spielen nicht nur eine wichtige Rolle bei der Nahrungsmittelproduktion und anderen industriellen Anwendungen. Zudem zählen sie zu den wichtigsten Rohstoffen auf dem weltweiten Finanzmarkt und bieten Tradern und Anlegern die Möglichkeit, ihre Portfolios zu diversifizieren und potenziell vom Agrarsektor zu profitieren.
Trader und Anleger können je nach Präferenz über Futures-Kontrakte, Optionen, CFDs oder ETFs auf die Preisentwicklung von Sojabohnen spekulieren. Es ist jedoch äußerst wichtig, einen sorgfältig ausgearbeiteten Trading- und Risikomanagementplan festzulegen, bevor Sie eines dieser Finanzinstrumente für Sojabohnen nutzen, um die mit dem CFD-Trading einhergehenden Risiken zu erkennen und zu bewältigen.
Häufig gestellte Fragen
Während Inflationszeiten, wenn der Wert von Währungen sinkt, neigen die Preise von Rohstoffen wie Sojabohnen zum Anstieg. Folglich können Trader Sojabohnen oder auf Sojabohnen basierende Finanzinstrumente zur Absicherung kaufen, um die Auswirkungen der Inflation auf Währungen auszugleichen.
Asien ist seit jeher der größte Verbraucher von Sojaprodukten. Das liegt an den Ernährungsgewohnheiten der Region, die Sojabohnen als Ersatz für Fleisch und Milch in Form von Tofu und Sojamilch vorziehen.
Im Jahr 2023 entfielen über 50 % der Sojabohnenimporte auf China, gefolgt von der Europäischen Union, Mexiko und anderen asiatischen Ländern.
Der Preis von Sojabohnen korreliert oft stark mit den Preisen anderer Agrarrohstoffe wie Mais und Weizen. Dies ist auf sich überschneidende Faktoren wie Wetterbedingungen, globales Angebot und Nachfrage sowie die Politik der Regierungen bedingt.
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