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Worin liegt der Unterschied zwischen Optionen-CFDs und herkömmlichen Optionen?

Was sind herkömmliche Optionen?

Eine herkömmliche Option ist ein Vertrag, bei dem der Verkäufer dem Käufer das Recht, aber nicht die Verpflichtung einräumt, einen zugrunde liegenden Basiswert wie einen Rohstoff, eine Aktie, ein Forex-Paar, einen Index oder einen anderen Vermögenswert innerhalb eines festgelegten Zeitraums zu einem festgelegten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Wenn der Preis des zugrunde liegenden Basiswertes den Ausübungspreis bis zum Ablaufdatum nicht erreicht, verfällt die Position und wird wertlos. Inhaber haben die Möglichkeit, den zugrunde liegenden Basiswert zu kaufen oder zu verkaufen. Traditionelle Optionen geben dem Inhaber die „Option“ zu entscheiden, ob der Handel abgewickelt wird oder nicht. Wenn der Händler die richtige Entscheidung trifft, gibt es weitere „Optionen“, Vermögenswerte zu Preisen unterhalb des herkömmlichen Marktwertes zu kaufen.

Wie unterscheiden sich Optionen-CFDs davon?

Optionen-CFDs sind den herkömmlichen Optionen ziemlich ähnlich, es gibt jedoch einige wesentliche Unterschiede. Wenn Sie mit Optionen-CFDs handeln, spekulieren Sie auf den zukünftigen Preis (Ausübungspreis) eines zugrunde liegenden Referenzwertes wie einer Aktie, eines Index oder eines Rohstoffs.

Alle von Plus500 angebotenen Optionen-CFDs werden in bar abgerechnet (d.h. die tatsächliche physische Lieferung des Referenzinstruments erfolgt nie). Nach Ablauf eines Optionen-CFD wird Ihrem Guthaben Bargeld auf der Grundlage der Differenz zwischen Eröffnungs- und Schlusskurs gutgeschrieben oder belastet, während Inhaber herkömmlicher Optionen das Recht haben, den Handel auszuüben. Dies ist der wichtigste Unterschied zwischen Optionen-CFDs und herkömmlichen Optionen.

Optionen-Diagramm auf Macbook und iPhone.

Preise zur Veranschaulichung.

Optionen-CFDs vs. herkömmliche Optionen

Was es zu bedenken gilt:

Herkömmliche Optionen
  • Erheblich höheres Verlustrisiko als bei einem Verkäufer herkömmlicher Kauf- oder Verkaufsoptionen.
  • Notwendigkeit eines Mindest-Handelsvermögens (das üblicherweise groß ist).
  • Herkömmliche Optionen bieten Möglichkeiten für künftiges Eigentum.
  • Der Händler kann je nach Positionsgröße eine Vermittlungsprovision zahlen.
Optionen-CFDs auf der Plus500-Plattform
  • Plus500 bietet Risikomanagement-Tools wie Stopp-Loss, Stopp-Limit, Garantierter Stopp etc.
  • Der Handel über ein CFD-Konto umfasst einen definierten „Einheitsbetrag“ pro Basiswert, der die Mindestgröße des Handels oder die Anzahl der Kontrakte / Aktien usw. festlegt, der zur Eröffnung einer Position erforderlich ist.
  • Beim Handel mit CFDs auf der Plus500-Plattform können höchstens einen Betrag entsprechend Ihrem Kontostand verlieren.
  • Die Plus500-Plattform erhebt auf Optionen-CFDs keine Vermittlungsprovision.
  • CFD-Optionen werden gehebelt, daher können Sie bei gleichem Kapitaleinsatz eine größere Position eröffnen (Hinweis: Hebel erhöhen die Gewinne wie auch die Verluste der Anleger).

Schlussgedanken

Optionen-CFDs und herkömmliche Optionen sind sich sehr ähnlich. In beiden Fällen handelt es sich um Derivate, d.h. ihr Wert wird aus dem Wert eines Basiswertes abgeleitet. Der wichtigste Unterschied besteht darin, dass Optionen-CFDs in bar abgerechnet werden, während herkömmliche Optionen vom Inhaber ausgeübt werden können. Darüber hinaus werden Optionen-CFDs mit Hebelwirkung gehandelt. Insgesamt betrachtet, sollten Sie sich bezüglich herkömmlicher Optionen wie auch hinsichtlich der Möglichkeiten von Optionen-CFDs Ihre eigene Meinung bilden und sich ausführlich damit beschäftigen, bevor Sie sich für den Einsatz dieser Instrumente entscheiden.

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